Gib dem Menschen einen Hund, und seine Seele wird gesund
(Hildegard von Bingen)

"Die ältere Dame lacht über das ganze Gesicht, als die Vierbeiner hereinkommen. 'Schöne Hunderl', sagt sie." (Münchner Merkur, 10./11. Juni 2009) Bereits seit 2008 bekommen die Bewohner des Pater Rupert Mayer-Heimes, die gern Kontakt zu Tieren haben, regelmäßig Besuch von geschulten Hunden. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von den Hundetrainerinnen Kerstin Lühr und Stephanie Lang von Langen (Hundeschule 'Soul of Dog-Team').

Seit 2009 ist am Pater Rupert Mayer-Heim ein Ausbildungszentrum für tiergestützte Therapie angesiedelt: Im 'Wunjo-Projekt' werden Halter und ihre Hunde in Theorie und Praxis zu Therapie(begleit)hundeteams ausgebildet. Der praktische Teil der Ausbildung findet zum Großteil gemeinsam mit interessierten Bewohnern statt. Für manche sind die Hunde-Besuche ein wichtiger Bestandteil ihres jetzigen Lebensabschnittes, da sie auch zuvor viele Jahre mit Hunden gelebt haben.

'Wunjo' ist eine keltische Rune und bedeutet 'Glück, Wonne': Die positive Wirkung von Tieren auf Menschen ist allgemein bekannt. Hier setzt die tiergestützte Therapie an. So kann der Kontakt zwischen Mensch und Hund beruhigend, belebend, kommunikations- und konzentrationsfördernd wirken. Im Spätsommer 2011 hat unter Leitung der Tierpsychologin und Hundetrainerin Stephanie Lang von Langen der dritte Ausbildungsjahrgang begonnen. Die ausgebildeten Therapie(begleit)hundeteams arbeiten anschließend in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, psychosomatischen Einrichtungen und Seniorenhäusern.

Mit Start des Wunjo-Projekts ist das Pater Rupert Mayer-Heim eine der ersten Senioreneinrichtungen im deutschsprachigen Raum, die über ein angeschlossenes Ausbildungszentrum für Tiergestützte Therapie verfügt.

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