Seit 135 Jahren leistet die Stiftung Marienstift Hilfe und Unterstützung für alte Menschen - Eine gute Tradition, der wir uns bis heute verpflichtet fühlen.

1878 gründete Mathilde Jörres die Stiftung Marienstift in München. Sie war die Inhaberin einer Kunststickerei. Zu ihren Kunden gehörte König Ludwig II., der unter anderem die Schlösser Neuschwanstein und Linderhof mit ihren kostbaren Stickereien zierte. Aus der Bekanntschaft von Frau Jörres mit Anna Barbara Merz entstand 1892 eine Tölzer Zustiftung. Der Häuserkomplex an der Tölzer Isarbrücke wurde zum Altenheim und erhielt den Namen "Stift Mariä Opferung".
Da das Münchner und das Tölzer Heim stets voll ausgebucht waren und es zahlreiche Vormerkungen gab, wurde 1968 in Bad Tölz das neue Pater Rupert Mayer Heim gebaut.
Das Leben in unseren Heimen hat sich in den Jahren seit der Gründung gewandelt. Vom "Damenstift" zu einem zeitgemäßen Ort für Wohnen und Pflege im Alter, der Frauen und Männern ein neues Zuhause bietet.

                     
Mathilde Jörres, Stifterin
geb. 1833, verst. 27.05.1912
                 
Anna Barbara Merz, geb. Sepp, Zustifterin
Geb. 29.11.1821, verst. 13.01.19
Das Pater Rupert Mayer ist noch heute in der Trägerschaft der gemeinnützigen Stiftung Marienstift München.

Das Heim Mariä Opferung konnte im Jahr 2006 nicht mehr den neuen Vorgaben zum Brandschutz entsprechen und wurde geschlossen.
Nun enstehen in der alten Fassade neue Wohnungen, Arztpraxen und Geschäfte.

Stift Mariä Opferung um 1890